Personalverantwortliche aus Unternehmen beraten Jahrgang R 9

Am Mittwoch, 29.3.17 waren die Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen eingeladen, mit Vertretern aus - größtenteils in Eschborn ansässigen - Unternehmen persönliche Gespräche über ihre Perspektive nach dem Realschulabschluss zu führen. Einige Tage zuvor hatten sie online den mehrstündigen Geva-Test absolviert. Darin werden Fragen zu beruflichen Interessen und fachlichen Begabungen gestellt, darüberhinaus aber auch die sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten getestet. Die Auswertung des Tests gibt Aufschluss über die individuellen Kompetenzen im Hinblick auf die berufliche Orientierung und nennt dazu passende Berufsfelder.
Neun Personalverantwortliche aus Unternehmen hatten sich für den gesamten Mittwochnachmittag Zeit genommen, um die Ergebnisse der Tests mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen:

  • Harald Biersack, Taunus Sparkasse
  • Markus Depping, Erich Depping & Sohn GmbH
  • Kerstin Harms-Wenzel, GIZ H.
  • Hiekisch, Hellweg
  • Christoph Kiemes, Rewe Group
  • Eckhard Krakau, vormals Braun GmbH
  • Heike Richter, Stadt Eschborn
  • Markus Vogel, Provadis
  • Susanne Walther, Rewe Group
  • Frau Kling, die früher jahrelang im Bereich Personalmanagement tätig war, verstärkte das Feedback-Team.

Begrüßt wurde die Runde von Frau Ibenthal und Herrn Malchow, der sich für das persönliche Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich bedankte. Zur Vorbereitung auf die individuellen Gespräche erläuterte der Leiter des Personalcenters von Provadis, Markus Vogel, in einer Präsentation die relevanten Teilbereiche des Tests. Bei Kaffee und Kuchen, der von unserer Schülerfirma 'Henry's Caterers' beigesteuert wurde, machten sich die Damen und Herren mit den umfangreichen Auswertungsunterlagen vertraut.

Inzwischen war die erste Gruppe der Schülerinnen und Schüler eingetroffen, so dass die individuellen Gespräche im Kleist Forum beginnen konnten. Pünktlich im Halbstundentakt trafen dann mehr als vierzig Schülerinnen und Schüler zu ihrem Gesprächstermin ein. Die Unterhaltungen selbst verliefen so positiv und angeregt, dass das Feedback sowohl von Unternehmens- als auch von Schülerseite sehr gut ausfiel. Die Vertreter der Unternehmen lobten die Ernsthaftigkeit, mit der sich die Jugendlichen über die Zeit nach dem Realschulabschluss Gedanken machten. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die intensive Aufmerksamkeit, die ihrem Werdegang geschenkt wurde.

Die Organisatorinnen der Veranstaltung, Frau Franz und Frau Kallenberger, sind sich sicher, dass die Unternehmen durch ihr großes Engagement eine persönliche Verbindung zwischen Schule und Berufswelt hergestellt haben, die den Jugendlichen Mut für eigene Initiativen macht. Ein großes Lob gebührt darüberhinaus den mehr als 40 Schülerinnen und Schülern der Klassen R 9 für die Bereitschaft, sich auf solcherart persönliche Gespräche einzulassen.

(Ke, 02.05.2017)

 


Tatort Schule – „Der Jahrbuch-Code“

Fast genau ein Jahr nach ihrem ersten Auftritt öffnete sich am Montag und Dienstag der Vorhang für 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7. Noch immer bilden sie das jüngste Ensemble im Fach Darstellendes Spiel unserer Schule, doch bewegen sie sich - nun mit einem Jahr mehr Proben- und Bühnenerfahrung - souverän und wie selbstverständlich auf den Brettern, die für viele die Welt bedeuten.

Die Jugendlichen der Theaterwerkstatt 7 haben ein spannendes Kriminalstück inszeniert. Sie haben außerdem ein eigenes Kriminalstück geschrieben und stießen bei ihren Recherchen auf den Jugend-Krimi „Der Jahrbuch-Code“ von Petra Mattfeldt. In der Vorbereitung dramatisierten alle Jugendlichen eine Szene aus dem Roman für das Theaterstück, die Autorin Mattfeldt und ihr Verleger erteilten dem Ensemble rund um die beiden Spielleiter, Frau Nickel und Herrn Landsbeck, offiziell die Rechte zur Dramatisierung des Romans; dies ist keine Selbstverständlichkeit!

Die Thematik des Stückes ist aus der Lebenswelt der Eschborner Schauspielerinnen und Schauspieler entnommen: rund um den Neubau einer Schulsporthalle stoßen Schülerinnen und Schüler der Jahrbuch-AG auf Ungereimtheiten und das wundersame Verschwinden eines ehemaligen Schülers ihrer Schule vor vielen Jahren. Bei ihren Ermittlungen scheinen sie sehr schnell in ein Wespennest voller Intrigen, Eifersucht und Machtgelüsten zu stechen. Es entsteht eine Atmosphäre voller knisternder Spannung, die mit Kriminalisten, Tätern, Opfern, bewegten Leichen und Thriller-Szenen gespickt ist. Die Jungschauspielerinnen und Jungschauspieler haben viele Stunden der Probe in die Vorbereitung gesteckt. Das an beiden Abenden restlos ausverkaufte Kleist-Forum und der donnernde Applaus im Anschluss an die beiden Vorstellungen ist Lohn und Preis für ihre exzellente Arbeit.

Die Spielleiter zeigten sich sehr zufrieden. Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern war auch für sie wirklich großartig. Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr intensiv mit ihren Rollen auseinandergesetzt, sind in diese eingetaucht und an ihnen gewachsen.

Ein großer Dank gebührt Frau Nickel und Herrn Landsbeck für die engagierte Arbeit sowie allen Schülerinnen und Schülern der Theaterwerkstatt für zwei wunderbare Vorstellungen. Wir sind gespannt auf die nächsten Aufführungen…

(kr/pm_hvk, 28.04.2017)

 


Exkursion ins Zentrum des politischen Handels in der EU Exkursion ins Zentrum des politischen Handels in der EU

Passend zu der im Politik und Wirtschaft-Unterricht behandelten Thematik „Politische Strukturen und Prozesse der europäischen Union“, unternahmen die Leistungskurse des Fachs PoWi der Q2 und der von Frau Akdeniz geleitete Grundkurs der Q4 am 18.04.2017 eine Exkursion in das im französischen Straßburg angesiedelte Parlament der Europäischen Union. Aufgrund der zu erwartenden langen Busfahrt nach Straßburg traten wir bereits um 6:45 Uhr in zwei Bussen die Fahrt Richtung Frankreich an. Nach unserer Ankunft am Europäischen Parlament war es zunächst vorgeschrieben, sich einer Sicherheitskontrolle, ähnlich wie sie an Flughäfen durchgeführt wird, zu unterziehen. Anschließend wurden wir von unserer Führerin mit den Worten „Willkommen in Ihrem Parlament“ in Empfang genommen. Kurz darauf begann unsere Führung durch den Ort, an welchem Beschlüsse getroffen werden, welche für die gesamte EU mit ihren rund 510,06 Mio Bürgerinnen und Bürgern maßgebend sind. Zunächst informierte uns unsere Führerin über die Aufgaben und Kompetenzen des EU- Parlamentes, aber auch über derzeit laufende Verhandlungen, wie z.B die Abschaffung der Roaminggebühren im EU- Ausland. Nach dieser kurzen Einführung begaben wir uns geschlossen in einen Fraktionsraum, um mit Hilfe eines Filmes über die Geschichte und die institutionellen Organisationen der EU weitere Eindrücke über das einzig demokratisch legitimierte Organ der EU zu sammeln. Als letzten Punkt unserer Besichtigung des Parlamentes begaben wir uns in das „Allerheiligste“ des Hauses, den Plenarsaal. Nachdem die Führung durch das Parlament beendet war, durften wir in Kleingruppen Straßburg erkunden. Aus diesem Saal heraus entscheiden die 750 Abgeordneten aus allen Mitgliedstaaten der EU, unter der Leitung von Präsident Antonio Tajani, über die Zukunft der EU und all ihrer Bewohner.

Während unserer Erkundungen sollten wir vor allem nach dem französischen Wahlkampf Ausschau halten, welcher sich, zu unserem Verwundern, weder in einer vollplakatierten Stadt noch in mitreißenden Parolen auf Flugblättern äußerte. Insgesamt schien zumindest der Straßenwahlkampf in Straßburg keinen hohen Stellenwert zu besitzen. Zuletzt subventionierten wir geschlossen die französische Wirtschaft, indem wir allerlei französische Spezialitäten verkosteten. Insgesamt ist festzuhalten, dass der Ausflug in jedem Fall bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke vom Herzen der Europäischen Union hinterlassen hat.

Wir bedanken uns bei den uns begleitenden Lehrkräften Frau Akdeniz, Herrn Weiser und Herrn Dörr.

(Francesco Bruno (Q2), 28.04.2017)

 


Praktikums- und Ausbildungsbörse an der HvK

Nächste Woche Donnerstag (4. Mai 2017) veranstaltet unsere Schule wieder zusammen mit der Interessengemeinschaft Handel & Gewerbe Eschborn die traditionelle Ausbildungsbörse. Schülerinnen und Schüler der H7, H/R8, H/R/G9, R10, der Oberstufe und ihre Eltern haben die Möglichkeit, mit örtlichen Unternehmen Kontakt aufzunehmen und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über Fragen zur Berufsausbildung ins Gespräch zu kommen. Nähere Informationen finden sich hier: Infos zur Ausbildungsbörse .

Wir danken allen Fachleuten aus den Betrieben, die sich Zeit für unsere Schülerinnen und Schüler nehmen. Ein besonderer Dank gilt Frau Kuchinke und Herrn Henrich vom Vorstand der IHG sowie Herrn Bürgermeister Geiger, der zusammen mit Herrn Shaikh die Veranstaltung eröffnen wird. Dank auch an Frau Ibenthal, Herrn Malchow und die PoWi- und Arbeitslehre-Fachlehrer für die Vorbereitung.

(kr, 26.04.2017)

 


Jugendhaus und Zweifeld-Halle nehmen Gestalt an

In einer öffentlichen Sondersitzung des Bau- und Umweltausschusses, die am Mittwoch, dem 19. April 2017 stattfand, hat Andreas Janouschkowetz vom Architekturbüro Loewer + Partner den aktuellen Planungsstand für die Zweifeld-Sporthalle und das Jugendhaus präsentiert. Der Komplex wird so auf dem Gelände der Heinrich-von-Kleist-Schule errichtet, dass die alte Sporthalle, die Laufbahn und der Bolzplatz erhalten bleiben.

Laut Baudezernent Adolf Kannengießer soll der Bauantrag im Juni eingereicht werden, so dass die Vorarbeiten starten können. Baubeginn ist für Ende 2017 vorgesehen, Fertigstellung bis Mitte 2019 geplant. Insgesamt werden die Kosten auf 6,52 Millionen Euro veranschlagt, dabei entfallen auf die Sporthalle 3,5 Millionen und auf das Jugendhaus 3,02 Millionen. Einkalkuliert wird allerdings auch eine Reserve von 550.000 Euro, so dass insgesamt mit Kosten von 7,07 Millionen Euro zu rechnen ist. „Wir werden uns allerdings bemühen, unter der 7 Millionen-Marke zu bleiben“, betont Janouschkowetz.

Die Zweifeld-Sporthalle wird in einer lichten Größe von 45 x 22 x 7 Metern und eingeschossig gebaut. Alles wird ebenerdig und damit komplett barrierefrei, sowohl für Sportler und Lehrer als auch Besucher. Beide Hallenhälften werden separat nutzbar sein und über einen eigenen Zugang sowie jeweils einen Geräteraum, eine Doppelumkleide Mädchen / Jungen und eine Lehrerumkleide verfügen. Die Halle wird in erster Linie durch den Main-Taunus-Kreis und die Vereine genutzt. Eine Nutzung als Versammlungsstätte ist nicht vorgesehen.

Das Jugendhaus ist dreigeschossig konzipiert: Im Untergeschoss befinden sich neben Lager und Technikräumen auch Probenräume für Musiker sowie ein Boulderraum, der sich bis ins Erdgeschoss erstreckt. Im Erdgeschoss sind ein Treffpunkt und eine Küche vorgesehen, außerdem eine Holz- und eine Fahrradwerkstatt. Zwei Treppenhäuser garantieren sichere Rettungswege, eine teilweise Verglasung zu den Räumen hin gewährt den Betreuern einen guten Sichtkontakt zu den Jugendlichen und eine damit verbundene soziale Kontrolle. Der zentrale Bereich bekommt eine raumhohe Verglasung und eine Öffnungsmöglichkeit zur Skateranlage hin, so dass eine direkte Verbindung hergestellt wird. Im Obergeschoss wird es Rückzugsräume in unterschiedlichen Größen, einen Multifunktionsraum sowie eine Disco geben.

Das Gebäude ist ebenfalls komplett behindertengerecht gestaltet, ein Aufzug gewährleistet Barrierefreiheit über alle drei Stockwerke.

Das Jugendhaus soll grundsätzlich wie bisher durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendzentrums betrieben werden. Zusätzlich ist geplant, dass die Räumlichkeiten durch weitere Träger genutzt werden können.

(Pressemitteilung Stadt Eschborn, 20.4.2017)

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