Geschichtsleistungskurs in Bonn

Am 25.01.2017 sind wir, der Geschichtsleistungskurs der Q3, mit unserer Kursleiterin Frau Pieroth, nach Bonn gefahren. Das Ziel unserer Tagesexkursion war das Haus der Geschichte, das wir schließlich morgens gegen 11:00 Uhr erreicht haben.

Das Museum stellt die deutsche Geschichte mittels diverser Medien in seinen verschiedenen Phasen nach 1945 dar, zum Beispiel die Phasen der Besatzungszeit, der Teilung Deutschlands und der Wiedervereinigung.

Wir hatten die Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche des Hauses der Geschichte selbstständig zu erkunden, das heißt ohne eine Führung, da vieles bereits durch den Unterricht bekannt war.

Es war zudem auch vorteilhaft, dass wir uns von der großen Anzahl an Einzelthemen unseren Interessen entsprechend aussuchen konnten, wie lange wir was besichtigen wollten.

Das Besondere an unserer Exkursion war, dass man Geschichte durch Bilder, originale Gegenstände aus der jeweiligen Zeit und Filme erleben konnte, was dem Haus der Geschichte in Bonn durchaus gelungen ist.

Teile von Panzern, Kleidungsstücken, Bomben und Gemäuern helfen, die Geschichte Deutschlands zu veranschaulichen und auf eine interessante und authentische Weise darzustellen. Für einen Geschichtsleistungskurs ist das also eine gute Form der Abiturvorbereitung, da bereits Gelerntes vertieft und gefestigt wurde.

Im Anschluss haben wir noch das ehemalige Regierungsviertel besichtigt, dazu gehören das Bundeshaus, wo der Bundestag einst tagte und die Villa Hammerschmidt, ehemaliger Amtssitz des Bundespräsidenten.

Zum Ausklingen des Nachmittags sammelten wir noch Eindrücke der Bonner Altstadt, welche auf uns einen sehr ruhigen Anschein machte. Die Hektik und Größe einer Hauptstadt waren kaum zu bemerken, deswegen ist es aus heutiger Sicht schwer vorstellbar, dass Bonn bis zur Wiedervereinigung die Hautstadt Deutschlands war.

(Madalena Marino, Q3 - 30.01.2017)

 


Schulpartnerschaft mit Grand-Popo

Am Ende der Weihnachtsferien reisten unsere Lehrkräfte Cornelia Pieroth und Bertram Voigt sowie Lilly Rotsche und Lucas Hering aus der Q3 nach Benin, um die Schulpartnerschaft zwischen der Heinrich-von-Kleist-Schule und dem Collège d’enseignement général, der weiterführenden Schule von Grand-Popo, zu besiegeln. Die Vereinbarung wurde von Prosper Koffi Gnonkokpon als dem zweiten Bürgermeister, dem Schulleiter Leon Kouletio und Cornelia Pieroth, als Vertreterin unserer Schule, unterzeichnet. Geplant sind gemeinsame Projekte und Begegnungen. Dafür wurde ein sogenanntes ENSA-Projekt beantragt und genehmigt, so dass der größte Teil der Kosten von Engagement global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung getragen wird. So soll noch in diesem Jahr eine Gruppe aus Grand-Popo mit unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam musizieren.

Bereits im dritten Jahr bestehen Klassenpartnerschaften, um bedürftigen Kindern in Grand-Popo den Schulbesuch zu ermöglichen. Das Deutschtutorium von Frau Eberhard sammelt sogar gleich für zwei Schülerinnen aus der Classe Terminale, die im Juni ihr Abitur machen werden. Auf dem Foto hat Lilly Rotsche aus der Q3 der Schülerin Christine gerade eine Taschenlampe als Mitbringsel überreicht.

(pie)

Am Mittwoch, dem 1. Februar 2017, gibt es um14.00 Uhr in Raum 154 einen Bericht über die Beninreise unserer Schuldelegation. Herzliche Einladung!

(kr, 27.01.2017)

 


Erasmus Projekt P.L.A.C.E.S.

Vom 12. bis 18. Januar war ich, Marc Melzer, zusammen mit meinen Mitschülerinnen Jennifer Reddmann, Nermin Lyoubi und Michelle Folgieri in Rumänien. Dort lernten wir die Kultur und die Traditionen der Rumänen kennen.

Am Ankunftstag erwartete mich meine Gastfamilie an der Schule Ioan Opris in Turda. Wir fuhren zur Familie nach Hause und wir lernten uns gegenseitig kennen. Mir wurde ein wenig von der rumänischen Kultur gezeigt, ich hatte ein eigenes Zimmer und ich ging mit Denis, dem 13-jährigen Sohn, Schlittschuh laufen.

Am zweiten Tag fuhr uns die Gastmutter in die Schule. Am Eingang wurden die Lehrer aus den Gastländern von den rumänischen Gastschülern herzlich in Empfang genommen. Ich ging mit Denis in den Schulunterricht. Ich nahm am Biologieunterricht und danach am Religionsunterricht teil. Hier beteten die Schüler und Schülerinnen das „Vaterunser“ auf Rumänisch. Als Lateinschüler verstand ich Worte wie „Pater nostrum“. Danach gingen alle zum Stadt-Theater. Dort sahen wir Showacts. Hierbei wurden auch die Länder mit der Landeshymne vorgestellt. Später wurde die schöne Stadt Turda besichtigt.

Am dritten Tag durften wir rumänische Kleidung herstellen, um diese dann zu präsentieren. Wir mussten auch die traditionelle Kleidung des eigenen Landes präsentieren. Leider hatten wir Hessen aus dem Raum Frankfurt hier nichts zu präsentieren, während andere Länder sehr schöne Trachten zeigen konnten. Mittags aßen wir traditionelles rumänisches Essen. Am Nachmittag fuhren wir dann in die nahegelegene Stadt Cluj (ausgesprochen: Kluusch), um dort eine Stadtbesichtigung zu machen und dann in die Shopping-Mall zu gehen.

Am vierten Tag fuhren wir fünf Stunden mit dem Bus zum Bran Castle, auch bekannt als Dracula Schloss. Es war wunderschön, aber nicht wirklich gruselig.

Am fünften Tag erforschten wir rumänische Legenden, wir lernten, wie man eine Präsentation hält und wir mussten eine Legende des eigenen Landes in Form einer Power Point- Präsentation vortragen. Am Abend gab es in der Turnhalle der Schule für alle Schüler und Schülerinnen eine tolle Disco mit sehr guter Musik.

Am sechsten Tag lernten wir Grundlegendes aus der rumänischen Sprache und besuchten eine sehr große Salzmine namens Salina. Jedem Schüler wurde ein Anwesenheitszeugnis vom Bürgermeister der Stadt Turda übergeben. Danach führte jedes Land einen traditionellen Tanz innerhalb eines Theaterstückes auf. Unser Tanz war nicht wirklich traditionell, hat uns aber Spaß gemacht.

Am siebten und letzten Tag packten wir unsere Koffer und fuhren gegen 14:30 Uhr mit unseren Lehrern zum Flughafen.

Es war eine schöne Reise, es war sehr interessant, die anderen Kulturen kennenzulernen und auch neue Freunde zu finden.

(Marc Melzer, G8b - 27.01.2017)

 


Exkursion ins Göttinger XLAB

Die Physikleistungskurse der Q1 und Q3 und der Chemieleistungskurs der Q1 unternahmen mit den Lehrkräften Herr Dr. Wagner und Herr Sauer vom 18.01. bis zum 19.01.2017 eine Exkursion nach Göttingen in das dortige „XLAB“ (Göttinger Experimentallabor für junge Leute).

Mittwochs ging es bereits früh am Morgen los. Müde, aber dennoch voller Erwartungen, kamen wir an und wurden freundlich empfangen. Während sich die Schüler der Physikkurse im ersten Stock aufhielten und dort ihre Messungen und physikalischen Versuche durchführten, begaben wir uns mit unserem Chemiekurs in den zweiten Stock des Gebäudes und experimentierten rund um das Thema „Isolierung und Strukturaufklärung einer organischen Festsubstanz (Zitronensäure)".
Im Laufe des Vormittags hangelten wir uns von Versuch zu Versuch, bis wir schließlich aus Zitronensaft einen Feststoff isolieren konnten. Diesen identifizierten wir letztendlich durch weiteres praktisches Arbeiten als Zitronensäure. Nach der einstündigen Mittagspause untersuchten wir den Feststoff chromatographisch. Dies bedeutete, die Zitronensäure auf ihre Qualität und Reinheit zu überprüfen. Nach der Besprechung der Ergebnisse widmeten wir uns dem Steckbrief des Stoffes. Hierbei führten wir einige Nachweisreaktionen durch, die uns Aufschluss über die Struktur und Zusammensetzung des organischen Stoffes gaben, also welche funktionellen Gruppen vorhanden sein könnten. Funktionelle Gruppen legen die Charakteristika eines Stoffes fest. An diesem Punkt beendeten wir die Untersuchungen der Zitronensäure für diesen Tag. Die Physikkurse erarbeiteten in Gruppen die Themen „Röntgenstrahlung, Kennenlernen des HeNe-Lasers und Wellen".
Nach Beendigung der jeweiligen Arbeiten begaben wir uns alle zusammen mit dem Bus zur Jugendherberge.
Am darauffolgenden Morgen fuhren wir erneut zum XLAB. Auch an diesem Tag wurden wir nach Fächern aufgeteilt. Die Schüler und Schülerinnen aus den Physikkursen haben sich in Form von Stationsarbeiten nochmals intensiver mit ihren Themen befasst. Unser Chemiekurs wollte, mithilfe verschiedener Methoden, die nähere Struktur der Zitronensäure aufklären. Zu diesen Methoden zählen sowohl die Massenspektrometrie als auch die NMR- Spektroskopie (Nuclear Magnetic Resonance). Auch wurden wir durch die verschiedenen Gebäude des Universitätsgeländes geführt und erhielten somit Einblicke in wichtige chemische Methoden zur Strukturaufklärung eines Stoffes. Nachdem die Arbeiten beendet waren, traten wir die Heimreise an.
Es war eine informative, aufschlussreiche und lehrreiche Exkursion, die die anfängliche Müdigkeit übertönte.

Wir bedanken uns besonders bei der Kursleiterin Frau Ritter und dem gesamten Personal des XLABs.

Der Chemie-LK (Q1)

Die Exkursion zum Xlab hat uns sehr gefallen. Sie bildete eine abwechslungsreiche Methode, den relevanten Stoff für das Abitur zu wiederholen. Die Experimente zum Helium-Neon-Laser und zur Röntgenstrahlung waren besonders ansprechend. Auch müssen wir Frau Dr. Lumme dafür danken, dass sie uns noch sehr viel zur Anwendung zu Lasern erklärt hat, obwohl dies nicht zu ihrem ursprünglichen Vortrag gehörte. Genauso konnten wir auch beim nächsten Referenten viel tiefer in die Quantenmechanik eintauchen. Die Experimente zu der Wellenoptik waren an für sich sehr spannend, da man so den experimentalphysikalischen Bereich kennenlernen durfte. Die Masse dieser Experimente sorgte jedoch auf die Dauer für eine gewisse Eintönigkeit. Da der Referent auch Studienberater war, konnte man von ihm noch einiges über die naturwissenschaftlichen Studiengänge in Göttingen und deutschlandweit erfahren.
Die Exkursion stellte eine tolle und gelungene Abwechslung zum Schulalltag dar.

(Der Physik-LK (Q3)

 


Schüler spielen und kochen für Schüler

Diese Woche gab es wieder mal viel Kultur an der HvK. Insgesamt drei Vorstellungen von „Woyzeck – mehr als nur Theater“ präsentierten die beiden Grundkurse Darstellendes Spiel des diesjährigen Abiturjahrgangs unter der Leitung von Frau Firsching und Frau Nickel.

Bei der Inszenierung handelte es sich um ein Kooperationsprojekt unserer Schule und dem Theaterhaus Ensemble in Zusammenarbeit mit dem Theater Sarah Kortmann und den Landungsbrücken e.V. und mit Unterstützung des Kulturfonds RheinMain im Programm kunstvoll sowie der Stadt Eschborn.

Die mittlere Vorstellung wurde gemeinsam mit dem Rotary Club Eschborn und der freundlichen Unterstützung durch den Discounter Lidl vorbereitet. Die Einnahmen kommen dem Projekt „Starthilfe“ unseres Fördervereins zugute. Dieses Projekt dient den Schülerinnen und Schülern in der Förderstufe und finanziert eine zusätzliche Assistenzlehrkraft in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Knapp 600,- € kamen an diesem Abend durch Spenden zusammen, der Rotary Club spendet nochmals den gleichen Betrag, sodass insgesamt fast 1.200,- € an den Förderverein gehen werden; ein fabelhaftes Ergebnis. Diesen ungewöhnlich hohen Betrag können wir u.a. auch deshalb verbuchen, weil Schülerinnen und Schüler der Förderstufen- und Hauptschulklassen zusammen mit Frau Heemeier ein wunderbares Buffet mit allerlei Köstlichkeiten gezaubert hatten. Die kredenzten Speisen kamen bei den Gästen sehr gut an! Aus dem Catering-Projekt erwächst gerade eine Schülerfirma.

Wir danken allen, die dieses wunderbare Theaterprojekt mit Catering möglich gemacht haben. Es waren sehr beindruckende Abende.

(kr, 20.01.2017)

 


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