Berufsorientierung in der Realschule

Berufsorientierung in der Haupt- und Realschule an der HvK-Schule im Rahmen der Vorgaben durch das Hessische Kultusministerium
(OloV = Qualitätsstandards zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen)


Ein wichtiges Ziel unseres Realschulzweiges ist die berufliche Orientierung und die frühzeitige und effiziente Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler bei der Wahl ihres künftigen Berufs.
Bereits ab den Klassen 5 werden sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts vermittelt. Durch Erkundungen von mindestens 2 verschiedenen Betrieben in Klasse 5 und 6 werden erste Eindrücke vermitteln und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der sorgfältigen Entwicklung eigener Zukunftspläne bei unseren Schülerinnen und Schülern schaffen.
Die 7. Klassen besuchen jedes Jahr einen Berufeparcours, der in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Eschborn durchgeführt wird. Hier können die Schülerinnen und Schüler an mehreren Stationen zu unterschiedlichen Berufsbildern praktische Übungen machen. Die durchgeführten Aufgaben werden anschließend ausgewertet. Ziel des Parcours ist es, den Teilnehmern eine erste Orientierung zu geben, in welchen Bereichen ihre Stärken oder Interessen liegen.
In den Klassen 8 und 9 absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein (zweiwöchiges bzw. dreiwöchiges) Betriebspraktikum. Die Auswahl eines geeigneten Betriebes, aber auch die Bewerbung, Durchführung und Nachbereitung  findet im Rahmen der Fächer Po/Wi und AL statt. Um eine sorgfältige Reflexion der Praktika sicherzustellen, fertigen die Praktikanten einen umfassenden Praktikumsbericht an.
Die Heinrich-von-Kleist-Schule arbeitet eng mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit bieten mindestens einmal im Jahr ab Klasse 8 Einzelgesprächstermine in unserer Schule an, um die Schülerinnen und Schüler gezielt zu informieren und je nach ihren Interessen und Möglichkeiten zu beraten.
Unsere 9. Klassen besuchen im Mai die jährlich stattfindende Ausbildungsbörse, die in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe Eschborn in unseren Räumen stattfindet. Die Ausbildungsbörse bietet den Eschborner Ausbildungsbetrieben und unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und Fragen zu unterschiedlichen Ausbildungsberufen zu stellen.
Die erfahrenen Mitarbeiter der Personalabteilung der Barmer GEK führen mit allen Realschülerinnen und – schülern der Stufe 9 ein zweistündiges Bewerbungstraining durch. Dieses findet in der Regel vor dem Besuch der Chancen-Messe statt, wo die gewonnen Kenntnisse angewendet werden sollen. Außerdem bietet die Techem an, Bewerbungen unserer Schülerinnen und Schüler unter Einbeziehung personaler Aspekte inhaltlich zu korrigieren.
Die Chancen-Messe Rhein Main ist eine weitere Möglichkeit, bestimmte Betriebe kennenzulernen und sich selbst als potentiellen Auszubildenden vorzustellen. Sie wird jährlich von den Realschulklassen der Stufe 9 besucht. Eine komplexe Vorbereitung durch das Institut für Talententwicklung ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern, während des Messetages mindestens eins bis maximal vier Einzelgespräche mit den Personalverantwortlichen aus Betrieben ihrer Wahl zu führen. Zu diesen Terminen sollten auch aussagekräftige Bewerbungen mitgebracht werden. Zu den vertretenen Betrieben auf der Chancen-Messe gehören hauptsächlich namhafte international operierende Firmen.  
Ebenfalls in Klasse 9 nehmen alle unsere Schülerinnen und Schüler verpflichtend an einem Assessment-Center-Training teil. Dieses wird von der Barmer Gesundheitskasse in der Schule angeboten. Nach der Teilnahme wird diese Veranstaltung mit der Klassenlehrkraft nachbereitet.
Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen bis zum Ende ihrer Schulzeit befähigt werden, erfolgreich eine Berufsausbildung absolvieren zu können und präzise Vorstellungen für ihren weiteren Lebensweg entwickelt haben. Dazu gehört eine Berufswahlentscheidung auf der Basis grundlegender Kenntnisse über verschiedene Berufsprofile und die Anforderungen einer Lehre in den jeweiligen Ausbildungsberufen, sowie die eigenen Fähigkeiten.

Hierzu leisten die Berufsberatung und die Unternehmen, die mit der Heinrich-von-Kleist-Schule partnerschaftlich verbunden sind, einen erheblichen Beitrag. Weiterhin bedarf es wichtiger und grundlegender fachlicher Kompetenzen, für deren Erreichen die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer Sorge tragen.
Ziel einer erfolgreichen Berufsvorbereitung ist auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und die Herausbildung einer positiven Arbeitshaltung. Berufsorientierung ist ein fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip und damit einer Aufgabe verschiedenster Unterrichtsfächer.

Istzustand Berufswegplanung Realschule (2014/15)

Fächerübergreifendes BO-Curriculum

 

Bernd Malchow
(Leiter Realschule)

 

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