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Interview mit Herrn Heimann

Katharina und Lukas aus der G7b haben ein Interview mit unserem neuen Schulleiter Herrn Heimann geführt.

Herr Heimann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben für dieses Interview. Wir haben eine ganze Reihe Fragen mitgebracht, die wir Ihnen gerne stellen würden. Fangen wir doch gleich an: Sie haben jetzt die ersten zwei Wochen als Schulleiter hinter sich. Wie fühlen Sie sich?

Ich fühle mich großartig. Ich habe jeden Tag mehr Freude an meinem Job als Schulleiter. Ich komme morgens mit einem Lächeln in die Schule und gehe abends mit einem Lächeln wieder nach Hause. Was mich am meisten freut ist, dass, wenn ich aus meinem Büro schaue, ich 1500 fröhliche Schülerinnen und Schüler sehe, die sich freuen, endlich wieder ganz normal in die Schule kommen zu können.

Wie alt sind Sie?

Ich bin am 16. Januar 44 Jahre alt geworden.

Haben Sie eine Familie?

Ich habe eine Familie. Ich habe eine tolle Frau an meiner Seite, sie heißt Katrin und arbeitet als Lehrerin an der Hartmutschule. Sie ist zurzeit Klassenlehrerin einer ersten Klasse. Und ich habe zwei Kinder: Lisa, sie ist fünf Jahre alt und unser kleiner Wirbelwind. Sie geht noch in den Kindergarten. Ben ist neun Jahre alt und geht in eine Grundschule in Frankfurt. Er ist Leistungsschwimmer und Basketballer und trainiert fünf Mal in der Woche.

Wie waren Sie früher in der Schule?

Das ist eine gemeine Frage an einen Schulleiter (lacht), aber ich habe sie erwartet. Ich sag es mal so: Ich habe die Schule gemocht. Früh aufstehen fand ich aber immer ein bisschen schwierig und in der Oberstufe habe ich auch mal die erste Stunde verschlafen. Ich war ein bisschen unstrukturiert als Schuler und habe ein durchschnittliches Abi gemacht.

Wollten Sie schon immer Lehrer werden?

Das hat sich sehr früh herauskristallisiert. Nach meinem Abitur war ich zunächst als Soldat bei der Bundeswehr. Dort habe ich sehr viel Sport gemacht. Nach der Bundeswehrzeit habe ich ein Lehramtsstudium angefangen und schon nach dem ersten Semester für sechs Wochen ein Praktikum an einem Gymnasium gemacht. Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe in einer fünften, in einer neunten und in einer zwölften Klasse unterrichtet. Danach war für mich klar: Lehrer – das ist der Beruf für mein Leben.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich habe ursprünglich Sport und Geographie, also Erdkunde, studiert. Später, als ich bereits als Lehrer unterrichtet habe, kam dann noch einmal Darstellendes Spiel dazu. Als Klassenlehrer habe ich in meinen eigenen Klassen auch noch Deutsch unterrichtet.

Wie lange sind sie schon an der HvK und wie sind sie ausgerechnet an diese Schule gekommen?

Ich bin seit 2005, also seit 15 Jahren, an der HvK, und es war ein eigentlich ein Zufall, denn der damalige Schulleiter Herr Schneider suchte einen Sport- und Deutschlehrer. Herr Schneider hatte meinen Freund angerufen und ihn gefragt, ob er die Stelle wollte. Er hatte aber bereits einen Job und hat mich dann vorgeschlagen. So kam ich an die HvK.

Warum wollten Sie Schulleiter werden?

(Pause) Es war schon immer so, dass ich das Gefühl hatte, noch mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. So war es eigentlich schon immer mein Wunsch, meine eigene Schule zu führen. Und nach zehn Jahren Oberstufenleiter wurde ich endlich Schulleiter.

Welche Fähigkeiten bringen Sie für diese schwere Aufgabe mit?

Da nenne ich drei Dinge: 1. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch, ich rede sehr offen mit meinen Mitmenschen. Ich glaube, ich kann gut vermitteln und ich schaffe es, Menschen zu begeistern. Das Zweite ist: Belastungsfähigkeit und als Drittes: Ich glaube, ich kann gut organisieren.

Welche Pläne haben Sie mit der Schule als Direktor?

Da will ich nicht zu viel verraten, es ist noch zu früh, um 100 Prozent sicher zu sein. Aber ich nenne mal drei Dinge: Ich glaube, alle sollten bis zum Abschluss dranbleiben und wir sollten niemanden auf dem Weg verlieren. Der zweite Punkt ist: Ihr seht es an den neuen Gebäuden, die gebaut werden - wir bekommen eine neue Sporthalle und ein neues Jugendzentrum: Wir müssen das, was wir haben, nutzen. Als Drittes: dass wir tolerant zusammenleben.

Und was sind Ihre Pläne für Ihre Zukunft, nicht die schulischen? Wollen Sie auch mal Bürgermeister von Eschborn werden?

(lacht) Nein, ich möchte nicht Bürgermeister von Eschborn werden. Meine Zukunft sehe ich erstmal als Schulleiter der HvK. Das sind so die nächsten 10 bis 20 Jahre. Und was danach kommt, das kann ich noch nicht sagen.

Herr Heimann, vielen Dank für das gute Gespräch. Wir wünschen Ihnen alles Gute als Schulleiter.

 

(01.09.2020)