Schulkalender

Juli 2018
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Schülermentorenschulung

Alles begann eigentlich schon mit unserer Einschulung vor vier Jahren, als wir unsere Mentoren, die für uns Vorbilder und Ansprechpartner waren, bewunderten.

Wir haben unserem eigenen „Mentorendasein“ seit Beginn der fünften Klasse lange entgegengefiebert und nun war es also soweit: Am Dienstag, dem 5. Juni, fuhren wir zusammen mit Frau Firsching und Herrn Krönker mit dem Bus in den Westerwald in die Jugendbildungsstätte Karlsheim Kirchähr, um dort ein Seminar zu absolvieren, was uns zu offiziellen Mentoren machen sollte.

Die Zeit dort verbrachten wir vor allem damit, uns mit Übungen, Spielen, Methoden und dem alterstypischen Verhalten der Kinder auseinanderzusetzen.

Dabei war auch unsere eigene Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit gefordert. Auch wir Mentoren untereinander haben uns näher kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen, was eine tolle Atmosphäre innerhalb der Gruppe geschaffen hat.

Am Ende des Seminares wurden wir Mentoren den jeweiligen fünften Klassen zugeordnet. Mittlerweile haben wir uns den Klassenlehrer*innen vorgestellt und freuen uns nun auf die Arbeit mit den Kindern.

Celina Holzapfel, G 8b / 21.06.2018

Die HvK macht Ferien

Wir wünschen allen Schüler*innen und ihren Familien, allen Kolleg*innen, Mitarbeiter*innen schöne und erholsame Ferien.

Hier finden Sie noch einmal den Brief unseres Schulleiters an die Schulgemeinde zum Schuljahresabschluss.

Der Unterricht beginnt wieder am 6. August:

  • Klassen 5: 8.30 Uhr Möglichkeit zum Besuch des Einschulungsgottesdienstes in der Christkönigkirche; 10.00 Uhr Einschulungsfeier im Kleist-Forum, danach Klassenlehrerunterricht bis ca. 12.30 Uhr.
  • Klassen 6 bis 10: 1./2. Std. Klassenlehrerunterricht, danach Unterricht nach Plan, der Nachmittagsunterricht entfällt.
  • Einführungsphase 1: 1. Std. Vollversammlung in der Aula, 2. – 4. Std. Tutorenstunden, danach Unterricht nach Plan (incl. Nachmittagsunterricht).
  • Qualifikationsphase 1: 1. Std. frei, 2. Std. Vollversammlung in der Aula, danach Unterricht nach Plan (incl. Nachmittagsunterricht).
  • Qualifikationsphase 3: 1./2. Std. Unterricht nach Plan, 3. Std. Vollversammlung in der Aula, danach Unterricht nach Plan (incl. Nachmittagsunterricht).
  • Klassen 5: Dienstag, 2. – 6. Std: Klassenlehrerunterricht; Mittwoch 1. bis 6. Std. Klassenlehrerunterricht; ab Donnerstag Unterricht nach Plan; Montag      (13.8.) Beginn der Hausaufgaben- und Lernzeit.

Das Sekretariat ist in der 1., 2., 5. und 6. Ferienwoche dienstags und donnerstags von 10.00 – 12.00 Uhr telefonisch erreichbar.

(kr, 21.07.2018)

Schulfest an der HvK

Am Schuljahresende und zum Abschluss der diesjährigen Projektwoche wollen wir feiern. Wir laden die ganze Schulgemeinde und alle Freund*innen und Förder*innen unserer Schule zu unserem traditionellen Schulfest ein. Wir feiern am Donnerstag, dem 21. Juni, von 16:00 bis 19:00 und freuen uns auf viele Gäste. Gerne begrüßen wir auch alle Schüler*innen, die ab dem kommenden Schuljahr neu zu uns an die Schule kommen werden. Ein Blick auf das Programm lässt auf schöne und abwechslungsreiche Stunden hoffen.

(kr, 20.06.2018)

Sekunden, die das Leben verändern

Die Straße überqueren, ohne auf den Verkehr zu achten, ein Blick auf das Smartphone am Steuer eines Autos, ein waghalsiger Stunt mit dem Fahrrad… Manchmal reicht eine Sekunde aus, um die Zukunft eines Menschen entscheidend zu verändern. Diese Erfahrung machte die Klasse R9b am 13. Juni 2018 an der BG Unfallklinik in Frankfurt. Die Klinik organisierte erneut einen „P.A.R.T.Y. – Tag“ für unserer Schule. P.A.R.T.Y. ist eine Abkürzung für „Prevent Alcohol and Risk related Trauma in Youth“. Frei übersetzt geht es um die Prävention von durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursachte Verletzungen bei Jugendlichen. Die R9b verbrachte gemeinsam mit unserer Sozialarbeiterin Frau Leder und ihrem Klassenlehrer Herrn Böhnke einen Tag in der Unfallklinik und erlebte dort die verschiedenen Stationen eines Schwerverletzten. Der Tag startete mit einem erheiternden Zusammenschnitt verschiedener lustiger Stunts junger Menschen. Danach schauten sich die Jugendlichen einen Kurzfilm an, in dem eine Gruppe junger Menschen durch Unachtsamkeit einen schweren Autounfall erlitt. Nach diesem Film war es unter den Schülerinnen und Schülern plötzlich ganz still. Mit den Unfallbildern im Kopf startete die Klasse den Rundgang durch die Klinik. Es wurden alle Stationen besucht, die auch die Opfer aus dem Film durchlaufen würden: Rettungswagen, Schockraum, Intensivstation und unfallchirurgische Station. Auf dem Weg durch die Klinik klärten die Ärzte die Klasse auf und beantworteten jede Frage. Die Jugendlichen durften Geräte ausprobieren und mit verschiedenen Patienten sprechen. Den Schülerinnen und Schülern gingen die Schicksale der Patienten spürbar nah. Besonders prägend war die Erkenntnis, dass ein Unfall nicht nur gesundheitliche Konsequenzen hat. Die Ärzte und Patienten stellten eindrücklich dar, welche Auswirkungen ein Krankenhausaufenthalt mit eventuell bleibenden körperlichen Schäden auf die Alltagsbewältigung, das Verhältnis zu Familie und Freunden, das Berufsleben und die finanzielle Situation haben kann. Das Projekt will aufrütteln. Es soll die Schülerinnen und Schüler erkennen lassen, wie schnell sich das eigene Leben durch einen Unfall grundlegend ändern kann. Die Ärzte erleben Tag für Tag, welche Folgen Sekunden des Leichtsinns oder der Selbstüberschätzung haben können. Aus diesem Grund möchte die Klinik für potentielle Gefahrensituationen und Konsequenzen sensibilisieren. Die Jugendlichen sollen die Erfahrungen des Tages – die Bilder, die sie gesehen haben und die Gespräche, die sie mit Unfallopfern geführt haben – nicht vergessen. Unsere Schülerinnen und Schüler werden das Erlebte mit in ihr weiteres Leben tragen und dadurch vielleicht in einem risikoreichen Moment die klügere Variante von zwei möglichen Entscheidungen wählen.

(Leder, 18.06.2018)