Schulkalender

Mai 2026
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

MINT-Schulleitertagung in Wuppertal

Am 28. und 29.11 besuchte unsere MINT-Koordinatorin Fr. Harji die alljährliche MINT-Schulleitertagung, die diesmal in Wuppertal stattfand. Zum 25jährigen Jubiläum des MINT-Ec-Vereins fand der festliche Teil am Freitag in der wunderschönen historischen Stadthalle Wuppertal statt. Dazu gehörte u.a eine Keynotespeech mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Schulentwicklung im Zeitalter von KI". Am Samstag schlossen sich diverse MINT-Workshops am Carl-Fuhlrott-Gymnansium an, die wie immer einen guten Einblick in die Arbeit der derzeit 340 MINT-Ec-Netzwerkschulen bieten, sowie diese würdigen und bereichern. Es war wie immer eine tolle Veranstaltung, die vor allem durch den Austausch der Netzwerkarbeit aller MINT-Ec-Schulen lebt.
Unsere Schule ist zudem aktives Mitglied im regionalen Netzwerk Rheinmain (derzeit 22 MINT-Ec-Schulen aus dem hiesigen Umkreis) und wird im Januar 2026 federführend unter der Leitung von Fr. Harji zum dritten Mal die MINT-Koordinatoren aller Netzwerkschulen im Januar 2026 zum gemeinsamen Austausch und Planung neuer regionaler Projekte einladen. Dies bietet eine gute Grundlage für unsere MINT-interessierten SuS erforderliche Punkte für das bei uns zu erlangende MINT-Ec-Zertifikat zu bekommen und ebenfalls in den Austausch mit anderen MINT-Interessierten zu treten.

(Hi, 05.12.2025)

Wie wird Windenergie erzeugt? – Jugendliche der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn besuchten mit „Power Up“ den Windpark in Weilrod

Wie kann man Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Energiewende begeistern und gleichzeitig die MINT-Berufsorientierung fördern? Das Projekt „Power Up“ bietet mit der Kombination aus MINT-Workshops und Exkursionen dafür das passende Programm. Die Jugendlichen der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn widmen sich bei diesem praxisorientierten Projekt von Provadis und den MINT-Zentren dem Thema Windkraft. 16 Schülerinnen und Schüler gingen dafür auf Exkursion zum Windpark Weilrod und besichtigten die Anlagen vor Ort. Dabei wurde ihnen erklärt, dass das Areal des Waldes früher als Köhlerwald auch zur Energiegewinnung genutzt wurde. Sie erfuhren, wie der Aufbau von Windenergieanlagen aussieht, welche Umweltschutzmaßnahmen auch im laufenden Betrieb ergriffen werden (bei Vogelzug oder Fledermausaktivität) und welche Dimensionen die Windenergieanlagen haben. Gleichzeitig bekamen sie einen Einblick in die Wartung der Türme und Informationen über die dafür notwendigen Qualifikationen (z.B. Industriekletterschein). 

„Der Besuch im Windpark war spannend. Ich habe heute einiges gelernt und bin jetzt noch mehr an unserem Aspekt Windenergie für das weitere Projekt interessiert“, sagt Julius Richter. „Eine MINT-AG wie bei uns an der Schule sollte es an jeder Schule geben.“ Auch Nevend Yildirim ist beeindruckt:

„Ich finde es spannend, dass wir uns hier mit Erneuerbaren Energien auseinandersetzen können. Letzte Woche haben wir schon im Workshop mit Provadis unsere eigenen Windkraftmodelle gebaut. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir das so gut gefällt. Der Ausflug hat mir Spaß gemacht. Vor allem die Größe der Anlagen mit 190 Metern finde ich erstaunlich.“ Und Maxim Grusanov ergänzt: „Wir lernen mehr über den Lebenszyklus von Windenergieanlagen und die Technik, die sich in so einem Turm verbirgt. Den Besuch im Windpark fand ich toll, auch wenn wir wegen des Nebels leider nicht viel sehen konnten.“

In einem weiteren Technik-Workshop im MINT-Zentrum Eschborn werden sich die Jugendlichen noch intensiver mit dem Thema Windkraft beschäftigen.

(Claudia Köhl, Köhl et Feling - Science et Communications GbR, 25.11.2025)

Stolpersteinpflege anlässlich des 9. Novembers

Am 9. November vor 87 Jahren fand die Reichspogromnacht statt. In dieser Nacht wurden Synagogen in ganz Deutschland in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe zerstört sowie mehrere hundert Jüdinnen und Juden ermordet.

Heutzutage ist der 9. November ein Tag des Gedenkens dieser grauenhaften Geschehnisse. Der Tag wird zum Anlass genommen, um deutschlandweit Stolpersteine zu pflegen. Da unsere Schule die Patenschaft für drei Stolpersteine innehat, haben sich auch Schülerinnen und Schüler der HvK auf den Weg gemacht, um „unsere“ Stolpersteine zu säubern.

Die G10B war am 10. November mit Frau Nickel und Herrn Dörr in Frankfurt Höchst unterwegs und wurde von Herrn Krönker durch das jüdische Höchst geführt, bevor der Stolperstein, der an Manfred Stern erinnern soll, gereinigt wurde. Die R8B hat gemeinsam mit Frau Afsin Bad Soden besucht, um dort den Stolperstein von Max Isserlin zu pflegen.

So leisten wir als Schule unseren Beitrag, die Erinnerung an diese menschenverachtenden Geschehnisse wach zu halten, damit heute und in Zukunft die richtigen Lehren daraus gezogen werden können.