Erasmus-Projekt erfolgreich abgeschlossen

Nach fast zwei Jahren intensiver Arbeit und interessanten Begegnungen von Lehrern und Schülern aus neun europäischen Ländern, ist unser Erasmus + Projekt P.L.A.C.E.S nun beendet.25 Schüler der 7. und 8. Klassen kamen im Verlauf der zwei Jahre in den Genuss eines Aufenthalts in einem europäischen Partnerland (Bulgarien, Italien, Rumänien oder Slowakei).

Ein letztes transnationales Treffen der Koordinatoren fand vom 23. - 27. Mai im griechischen Ioannina (Epirus) statt. Wie immer kamen die internationalen Delegationen zunächst zu einem offiziellen Empfang zusammen, bei dem lokale Größen, wie der Bürgermeister der Stadt, die Bildungsdezernentin der Region und der Schulleiter die Gäste herzlich begrüßten. Schüler der gastgebenden Schule unterhielten die Gäste musikalisch.

Die Gastgeber hatten für die folgenden Tage ein sehr interessantes Programm zusammengestellt mit dem Ziel, u.a. jene Plätze zu besuchen, an denen die während der zweijährigen Projektphase vorgestellten Legenden verortet sind.

Nach der Begrüßung an der Schule im Ortsteil Perama und einem Rundgang durch selbige, zeigte man den Gästen die Tropfsteinhöhle des Ortes; sie gilt als eine der außergewöhnlichsten Höhlen des gesamten Balkans. Nach einer kurzen Mittagspause fuhr man über den See Pamvotis zur Insel Nisi, die berühmt ist für das Kloster, in dem der osmanische Gouverneur von Epirus, Ali Pascha, wohnte und schließlich grausam ermordet wurde.Obwohl Osmane spielte dieser bei der Entstehung der griechischen Unabhängigkeit eine entscheidende Rolle.

Der Vormittag des zweiten Tages war der Geschichte der Region gewidmet. Die Orakelstätte von Dodoni war ebenso Teil des Besichtigungsprogramms wie das Museum des Silberhandwerks in der Burg von Ioannina.

Am Nachmittag setzte man sich zusammen, um das Erasmus Projekt auszuwerten und zu einem Abschluss zu bringen. Insbesondere dem gemeinsamen e-Book, bei dem jedes der beteiligten Länder ein Legende-Kapitel gestaltete, und dem 10., dem gemeinsamen europäischen Kapitel, wurde viel kritische Würdigung und Diskussionsraum zuteil.

Mit einer Fahrt zur Brücke von Arta, die bereits in der Antike zu Berühmtheit gelangt war, und zum Necromanteion von Acheron, wo Odysseus der Legende nach sich in die Unterwelt begab, um zu erfahren, wie er wieder auf seine Heimatinsel Ithaka käme, besichtigte man weitere Sehenswürdigkeiten. Ein Abstecher an den Küstenort Parga bildete den Abschluss des Tages, wo man sich noch abschließend über das gemeinsame zu editieren Methodenbuch Gedanken austauschte und die Endfassung beschloss.

Schweren Herzens nahm man am Samstag Abschied von den Kollegen, die man im Rahmen des Projekts kennen und schätzen gelernt hat.

Ein besonderer Dank gilt der griechischen Seite, die uns so herzlich aufgenommen und den Aufenthalt so interessant gestaltet hat. Und wer weiß …. vielleicht sieht man sich bei einem neuen Erasmusprojekt wieder.

 

(da, 21.06.2017)

 


Besuch vom evangelischen Dekan

Am Donnerstag, den 01.06.2017, empfingen die evangelischen Religionskurse der Q2, unter der Leitung von Herrn Becker und Herrn Dahlem, "himmlischen Besuch". Unser Gast war der evangelische Pfarrer Dr. Martin Fedler-Raupp, der auch gleichzeitig Dekan des Dekanates Kronberg ist.

Zunächst einmal stellten wir uns Schüler und Schülerinnen gegenseitig vor, um die Stimmung zu lockern und um für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Anschließend erhielten wir die Chance, auf all unsere brennenden Fragen eine ausführliche Antwort zu bekommen. Dabei folgten Fragen über Fragen, die hauptsächlich von Martin Luther, Gott und den Menschen handelten. Dabei versuchte der Dekan uns möglichst genau aufzuklären und uns die Religion näher zu bringen. Hierfür nutze er nicht nur biblische Aussagen, sondern auch seine eigenen Erfahrungen. Auch konnten wir unsere erlernten Religionskenntnisse nutzen, um diese mit der Auslegung von Dekan Fedler-Raupp zu vergleichen. Insgesamt lernten wir dank seines Kenntnisreichtums in den 90 Minuten viel. Abschließend lässt sich sagen, dass das Gespräch sehr lehrreich war und wir hoffen, dass derartige Gespräche auch weiterhin an unserer Schule angeboten werden.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Fedler-Raupp, ohne ihn wären wir im Nachhinein nicht schlauer. Ein besonderer Dank gilt natürlich unseren Lehrern, da ohne sie dies alles nicht möglich gewesen wäre.

Natalie Daniels Q2 – 20.06.2017

 


Streitschlichter-Ausflug zur Lochmühle

Am Donnerstag, den 8. Juni 2017, haben wir, die Streitschlichter der Heinrich-von-Kleist-Schule, einen Ausflug zur Lochmühle unternommen. Getroffen haben wir uns um 8:30 Uhr am Eschborner Bahnhof und an der Lochmühle angekommen sind wir um etwa 9:45 Uhr. Ab ca. 10:00 Uhr durften wir uns dann eine Stunde frei in Kleingruppen auf dem Gelände der Lochmühle bewegen. Es gab dort Autoscooter, eine Schiffsschaukel, ein großes Trampolin, eine Achterbahn und (welches definitiv das Highlight für meine Gruppe war) einen sogenannten „Mond“, bei dem man sich durch das Drücken verschiedener Knöpfe rückwärts oder vorwärts drehen konnte. Etwa gegen 11:00 Uhr haben wir dann zu Mittag gegessen. Frau Leder und Frau Kader hatten einen Grillplatz gemietet und das passende Grillgut besorgt. Man konnte zwischen verschiedenen Fleischsorten (auch halal!) und mehreren Gemüsearten, wie zum Beispiel Paprika oder Gurke wählen. Im Anschluss haben Frau Leder und Frau Kader noch ein Bild von uns geschossen. Dann konnten wir noch etwas mehr als eine Stunde die Attraktionen besuchen. Ca. gegen 12:45 Uhr mussten wir leider den Freizeitpark wieder verlassen, doch es war ein schöner Ausflug zum Abschluss des Schuljahres und ich bin mir sicher, dass es jedem gefallen hat.

Joshua Wirth, G6a – 20.06.2017

 


SUMMERTIME in Eschborn!

Liebe Freundinnen und Freunde des Schultheaters der Heinrich-von-Kleist-Schule, am Freitag, 23. Juni 2017 präsentieren die Abiturient*innen „woyzeck – mehr als nur Theater!“ als Summertimetheater am Eschenplatz. Die Inszenierung ist Ergebnis des Kooperationsprojektes der Heinrich-von-Kleist-Schule und dem Theaterhaus Ensemble mit Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Stadt Eschborn im Programm kunstvoll. Seit September 2016 haben sich die Spieler*innen mit Büchners Fragment vollständig auseinandergesetzt, mit der Regisseurin und Schauspielerin Sarah Kortmann die dramaturgischen Fäden geknüpft und mit Rob Vriens (Theaterhaus Ensemble) in einem sehr intensiven Regieworkshop ein eigenes Regiekonzept entwickelt, das Woyzeck ganz unten, aber völlig klar bei Verstand vorstellt und einer Marie mit Nöten, Träumen, Sehnsucht und Hoffnungslosigkeit fünf Gesichter gibt.

Kommen Sie und lassen sich ein auf Büchners Szenarien mit einem unbeweglichen feisten Hauptmann, doppelten Doktoren, mit einem zweifachen Tambourmajor, der doppelt so stark, doppelt so geil und dreimal so dumm ist und einem echten Freund, so hilflos wie Woyzeck selbst…

„Rühr mich an!“ – woyzeck – mehr als nur Theater!

Falls das Wetter nicht mitspielt, spielen wir im Großen Kleist-Forum der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn.

Wir freuen uns auf Sie/euch!

Adnan Shaikh (Schulleiter), Christiane Firsching und Antonia Nickel (Spielleiterinnen)

(19.06.2017)

 


Austausch mit Grand-Popo

In den ersten Junitagen erklangen neue Rhythmen und Gesänge aus dem Musiktrakt unserer Schule, was dazu führte, dass sich ganze Schülertrauben vor den Fenstern versammelten. Dies verdankten wir dem Besuch einer Austauschgruppe aus unserer beninischen Partnerschule, dem Collège d’Enseignement général in Grand-Popo. „Musik ohne Grenzen“, so lautete der Titel unseres Projektes, an dem sich auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus der G9, der E- und der Q-Phase beteiligten. Gemeinsam wurden unter der Regie, vor allem von Bertram Voigt und Birgit Doderer-Eckes, eine Tanz-Performance, Gesänge und rhythmische Darbietungen erarbeitet und aufgeführt. Die Reise- und Projektkosten wurden von ENSA, dem entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm von „Engagement global“, dem Verein Kooperation mit Benin e.V., der Stadt Eschborn und dem Förderverein der Heinrich-von-Kleist-Schule unterstützt. Vor der Reise gab es eine Zitterpartie um die Papiere und erst drei Stunden vor ihrem Abflug am 27. Mai aus Cotonou wurde den neun Schülerinnen und Schülern, dem Schulleiter und den zwei begleitenden Lehrkräften aus Benin das Visum erteilt. Umso glücklicher waren wir alle, sie am nächsten Tag am Frankfurter Flughafen empfangen zu können. Alle Beniner waren in Familien unserer Schülerinnen und Schüler untergebracht, an dieser Stelle möchte ich ihnen allen meinen großen Dank aussprechen. Es war ein ganz neues Terrain, auf dem wir uns bewegten, das hing beispielsweise mit anderen Ess- und Konsumgewohnheiten sowie Vorstellungen von Zeit zusammen. Wir haben viel voneinander gelernt. Dies zeigte sich im Umgang untereinander, der immer vertrauter wurde, und in der aktiven Mitwirkung bei der Ausgestaltung des Projekts. Dazu gehörten auch gemeinsames Kochen, Aktivitäten in Frankfurt und ein integriertes, von ENSA durchgeführtes dreitägiges Seminar auf der Ebernburg bei Bad Kreuznach. Gewürdigt wurde unsere Initiative auch vom Bürgermeister der Stadt Eschborn, der seine Unterschrift dem Partnerschaftsvertrag zwischen unseren Schulen beifügte. Nach der gelungenen Mitgestaltung eines Gottesdienstes am Pfingstmontag in Großwinternheim fand am 9. Juni unser Abschiedsabend statt: Gesangliche, tänzerische und rhythmische Darbietungen gingen in Improvisationen beninischer Musik über. Auch die Eltern und unser Schulleiter tanzten mit.

Unser Projekt soll im nächsten Schuljahr in Grand-Popo fortgesetzt werden.

(pie, 19.06.2017)

 


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