Schulkalender

April 2026
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Aktionstag gegen Antisemitismus

Am Montag jährte sich zum 75. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Als „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ haben wir an der HvK dieses Ereignis zum Anlass genommen, uns intensiver mit Thema Antisemitismus zu beschäftigen. Eine Arbeitsgruppe aus Schüler*innen und Lehrer*innen hatte schon vor Monaten begonnen, Ideen für die Gestaltung eines solchen Aktionstages zu sammeln. Und so konnten wir am Montag einen sehr intensiven Tag erleben, an dem sich die ganze Schule mit dem Thema „Antisemitismus“ beschäftigte. Stationenlernen, Kinobesuche, Gespräche mit Zeitzeugen, Spurensuche in Eschborn, Frankfurt, Bad Soden und Höchst, Workshops mit der Bildungsstätte Anne Frank und dem jüdischen Museum und eine Konzertlesung standen dabei auf dem Programm. Der Tag startete mit einer Licht-aus-Aktion, bei der im ganzen Haus die Lichter ausgeschaltet wurden. Die Verdunkelung unserer Schule galt uns dabei als Metapher für Antisemitismus. Besonders dankbar sind wir, dass wir diesen Tag auch im Austausch mit der jüdischen I.E. Lichtigfeld-Schule begehen konnten. Eine Schülerinnengruppe aus der Lichtigfeld-Schule war bei uns zu Gast und eine HvK-Gruppe konnte an diesem wichtigen Tag an einem Projekt in der Lichtigfeld-Schule mitarbeiten. Der Aktionstag hat uns noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, dass die notwendige Erinnerung an die Judenverfolgung und den Holocaust nie nur rückwärtsgewandt sein darf, sondern dass es gilt, im Heute wachsam zu sein und klare Kante gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten zu zeigen. Das wollen wir auch noch einmal besonders zum Ausdruck bringen, wenn wir am 3. April in Eschborn zu einer Menschenkette gegen Antisemitismus und für Menschenrechte aufrufen. Nähere Infos dazu werden wir rechtzeitig bekanntgeben.
Wir danken unseren Schüler*innen, Lehrer*innen und unseren Freund*innen aus der Lichtigfeldschule für die intensive Arbeit am Aktionstag. Danke auch allen Kooperationspartner*innen, ein besonderer Dank gilt unserer Anti-Rassismus-AG, Frau Akdeniz, Frau Dejon, Frau Kader, Frau Kallenberger, Frau Nickel, Herrn Dörr, Herrn Lins und Herrn Krönker.

(kr, 27.01.2020)

Ehrung der Mathe-Asse

Am Donnerstag, den 16.1.20, überreichte Herr Shaikh unseren besten Mathematikerinnen und Mathematikern ihre wohlverdiente Urkunde. Denn bereits am 13. November letzten Jahres traten 12 engagierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis zur Einführungsphase bei der Regionalrunde der Mathematikolympiade an. Die besten Ergebnisse der Unterstufe unserer Schule erzielten dabei punktgleich Dominic Firla (G5e) und Junhee Oh (G5a) und wurden daher als Schulsieger geehrt. Schulsiegerin der Mittelstufe ist Laura Borchardt (G9e) und der Schulsieger der Oberstufe ist Hoai-Vy Nyguyen(Einführungsphase). Gleich zwei Urkunden erhielten Arno Hötzl (G8a) und Constanin Uebe (G8b): Sie waren sowohl Teilnehmer der Mathematik-Olympiade als auch Schulsieger im Mathematikwettbewerb, dessen erste Runde am 5.12.19 in allen achten Klassen ausgetragen wurde. Dabei waren neben Arno und Constanin ebenfalls Naomi Conradi (G8d), Jana Daub (G8b), Katharina Bülles (G8b), Giulia Huang (R8b), Hyeonseung Lee (R8b) und Wangtae Kim (H8) siegreich. Herzlichen Glückwunsch!

Der Mathematikwettbewerb geht am 4. März in die zweite Wettbewerbsrunde, welche unsere Schule für den Main-Taunus-Kreis ausrichten darf. Den Schulsiegern, die sich alle qualifiziert haben, wünschen wir dafür auf diesem Wege von Herzen ein gutes Gelingen.

(Lb und Su, 24.01.2020)

Austausch mit Benin

Seit Samstag ist eine Gruppe von aktuellen und ehemaligen Schüler*innen unserer Schule zu Besuch in Grand Popo, Benin. Begleitet werden die Jugendlichen von Frau Pieroth und Herrn Kalbhenn. Seit 2017 pflegen wir eine offizielle Partnerschaft mit der zentralen Schule in Grand Popo, dem Collège d’enseignement général de Grand Popo. Im August letzten Jahres war eine Gruppe des Collegès bei uns in Eschborn zu Gast, dieser Besuch wird nun von unserer Seite aus erwidert. Wir sind sehr froh über diese Partnerschaft, sie ist ungeheuer bereichernd und erweitert unseren Horizont ungemein. Ohne das unermüdliche Engagement von Frau Pieroth wäre das Benin-Projekt allerdings nicht möglich. Ihr gebührt unser besonderer Dank. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen schöne und erfahrungsreiche Tage in Benin und freuen uns auf den Reisebericht, den wir auch hier veröffentlichen werden.

(kr, 20.01.2020)

„Mehr als nur eine Sprachlehrerin…“

Heute haben wir Frau König in den Ruhestand verabschiedet. Frau König hat seit 1993 Deutsch als Zweitsprache an unserer Schule unterrichtet. Unzählige Kinder, die mit wenigen oder keinen Deutschkenntnissen zu uns kamen, haben mit Frau Königs Hilfe Deutsch gelernt. Dabei war Frau König für ihre Schüler*innen aber weitaus mehr als nur eine Sprachlehrerin. Sie half Kindern und Jugendlichen in Deutschland heimisch zu werden, sie war Integrationshelferin und –begleiterin. In einer kleinen Feierstunde dankte Herr Shaikh Frau König für ihren wertvollen Dienst an der HvK und wünschte ihr im Namen der ganzen Schulgemeinde von Herzen alles Gute für ihren Ruhestand.

(kr, 20.01.2020)