Schulkalender

März 2026
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Ein Tag zur Berufsorientierung

Welche beruflichen Perspektiven stehen mir nach der Schule offen? Mit dieser Frage setzten sich die Schülerinnen und Schüler der E2 und Q2 beim Berufsorientierungstag an der Heinrich-von-Kleist-Schule auseinander. Die Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfand, zeichnet sich nicht nur durch die Bereitstellung fundierter Informationen rund um Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten aus, sondern inspiriert die Jugendlichen durch direkte Begegnungen mit Fachleuten aus der Praxis.

Vormittags konnten die Schülerinnen und Schüler aus 14 Bereichen - darunter Naturwissenschaften, Ingenieurswesen, Jura, Psychologie, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und sogar Game Design - zwei Module wählen und sich in Fachvorträgen informieren. Dieser Part wurde von Expertinnen und Experten der Bundesagentur für Arbeit sowie von Lehrkräften der Schule gestaltet. Für die restlichen Berufsfelder konnte die Schule zwei Ingenieure, eine Psychologin und einen Studenten der Frankfurt School of Finance and Management gewinnen, der ebenso wie einer der Ingenieure ein ehemaliger Schüler der HvK war. 

Am Nachmittag bot sich für die Schülerinnen und Schüler der Q2 eine weitere Gelegenheit, in die Berufswelt einzutauchen. In fünf Gesprächsrunden à 20 Minuten konnten sie sich mit Experten und Expertinnen austauschen, ihre Fragen stellen und wertvolle Kontakte knüpfen. Vertreten waren renommierte Unternehmen und Institutionen wie die Allianz, das BaFa, die Commerzbank, Daimler Truck, die Deutsche Bahn, Forté, das Finanzamt Hofheim, die GIZ, Rothenberger Werkzeuge, die Süwag, die VGF, Unielektro und Provadis sowie das Polizeipräsidium Westhessen. Darüber hinaus standen auch Juristen, Designer - darunter Vertreter von Procter & Gamble und des German Design Council - zwei Ärztinnen, eine Psychologin, eine Ingenieurin sowie eine Wissenschaftlerin von Merck für persönliche Gespräche zur Verfügung. Ergänzt wurde das Angebot durch die Stadt Eschborn und das SAE Institute, einem großen Anbieter für Aus- und Weiterbildung im Medienbereich. Schließlich konnten sich interessierte Jugendliche noch bei Volunta, einem Träger für Freiwilligendienste des Deutschen Roten Kreuzes, informieren.

Die Heinrich-von-Kleist-Schule bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden, die ihre Zeit und ihr Wissen geteilt und dadurch den Jugendlichen einen Tag voll intensiver Erfahrung beschert haben. Ebenfalls dankt sie dem engagierten Team der Berufsorientierung für die professionelle Organisation. Stellvertretend für viele, die bereits mehrfach am Berufsorientierungstag teilgenommen hatten, äußerte sich Ines Herks, Sachbearbeiterin im Sachgebiet Ausbildung beim BaFa: „Wir finden die Veranstaltung jedes Jahr so gut organisiert und konnten wieder ganz tolle Gespräche mit interessierten Schülerinnen und Schülern führen, so dass wir im nächsten Jahr gern wieder mit dabei sind.“

(Heidi Kling und Elisabeth Kallenberger für das BO-Team, 24.02.2026)

DS-Theaterwerkstatt zu "Rennschwein Rudi Rüssel"

Am Montag, den 23. Februar 2026, präsentieren die Grundkurse Darstellendes Spiel der Einführungsphase gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der sechsten Klassen Theaterspaziergänge zu ihrer Theaterwerkstatt "Rennschwein Rudi Rüssel".
Karten für die Vorführung können am Freitag (20.02.2026) in der ersten großen Pause und am Montag (23.02.2026) in der ersten und zweiten großen Pause am Elternsprechzimmer für drei Euro erworben werden. Alternativ können Karten auch per Mail bestellt werden.
Für Kinder bis 10 Jahren ist der Eintritt frei. Aufgrund des begrenzten Platzangebots benötigen diese allerdings dennoch eine Eintrittskarte.

(Dö, 19.02.2026)

Publikum im Fokus! Peter Handkes „Publikumsbeschimpfungen“ im Schauspiel Frankfurt mit dem Publikum im Rampenlicht!

1966 wird Handkes „Publikumsbeschimpfungen“ in Frankfurt uraufgeführt und 60 Jahre später findet unter der Regie von Claudia Bauer „Publikumsbeschimpfungen“ als Hommage an das Theater statt. Am 24. Januar 2026 war die Premiere und Schülerinnen und Schüler der Grundkurse Darstellendes Spiel als „Premierenklasse“ dabei.
Wir gehen aus einer großartigen Vorstellung mit krassen Spannungsmomenten und bunten Überraschungen, begeistert von Schauspielerinnen und Schauspielern, minimalistischem Bühnenbild sowie aufregenden Kostümen und haben mehr als nur Theater erlebt. Das Sprechstück, das eigentlich mit sieben Darstellerinnen und Darstellern besetzt ist, hinterfragt dieses Mal krankheitsbedingt mit drei überzeugenden Schauspielerinnen und drei starken Schauspielern das klassische Theater. Sie machen zu Beginn das, was Schauspieler vor der Premiere machen, sie proben und hier muss das Publikum zuschauen. Sie machen direkt deutlich, dass sie die Erwartung des Publikums heute auf keinen Fall erfüllen werden. Sie beklagen das Theater, beschweren sich über die monotone Einstellung des Publikums. Beispielhaft imitieren sie die Menschen im Saal von einer gegenübergestellten samtenen Theatersitzreihe aus und beobachten die Menge. Das Publikum hat es schwer, der Aufregung der Schauspieler zu folgen. Ironie ist ein wiederkehrendes Element. Die Auseinandersetzung mit dem Theater und seinem einfältigen Publikum wird von energiegeladener Livemusik und manchmal schrägem Gesang getragen und gipfelt in der abschließenden chorischen Beschimpfung, die 1966 Empörung hervorrufen konnte, 2026 aber mehr wie ein Weckruf an das Publikum, mitzumachen und mitzugestalten, wirkt.
Die Inszenierung ist gut gelungen, da die nicht vorhandene Handlung das Publikum direkt mit dem Theater als Theater konfrontiert und mit theatralen Überraschungen, sei es das Spiel mit dem Licht, das das Publikum immer wieder mittels fehlender Lichtgrenzen fokussiert oder die absurden Kostüme, die Jahrhunderte alte Theatertraditionen ironisiert und bricht. Vielfältig wie die Theaterkultur seit der Commedia über Shakespeare bis zum absurden Theater werden die Kostüme der weißen Clowns, eleganter Theaterbesucher, die sich dem abendlichen Dresscode verpflichten oder verrückte Kopfbedeckungen als Spiegel von Theatergeschichte genutzt. Total modern wird die Viedoübertragung eines Darstellers aus einem sichtbaren Nebenraum als Kommentar im Spiel eingesetzt. Theater 2026 kann vieles mehr. Alle Schauspielerinnen und Schauspieler fallen mit ihrer intensiven Körpersprache, mitreißender Mimik und Gestik und einer großartigen Bühnenpräsenz auf. Energetisch nehmen Sie uns mit in ihre Theaterwelt, in der angeblich wir das Thema seien. Aber sie spielen dynamisch und auch harmonisch für das Publikum. Der Raum mit hohen Holzwänden und sehr viel Tiefe wird leider nicht immer ausgespielt, auch hätte wir uns, die wir in Reihe 14 sitzen, mehr Interaktion mit dem Publikum gewünscht, denn wir wollen gerne Thema sein.
Auch wenn die abschließende Beschimpfungstirade nicht maximal überzeugen kann, kommen wir nachdenklich und theaterbegeistert zurück in die Schule. Wir empfehlen allen, die Abwechslung suchen und neue Theatererfahrungen machen möchten, die „Publikumsbeschimpfungen“ in Frankfurt zu sehen.

(14.02.2026, Johanna Siegert und Marina Müller – Darstellendes Spiel Einführungsphase)

Erfolg beim Bundeswettbewerb Mathematik 2025

Am letzten Schultag des 1. Halbjahres des Schuljahres 2025/2026 bekam Ole Albert von Herrn Heimann im Namen des hessischen Kultusministers Herrn Schwarz eine Urkunde für den 2. Preis in der 2. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2025 überreicht. Mit diesem guten Abschneiden in diesem mathematisch anspruchsvollen Wettbewerb hat Ole eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er über ein hohes Maß an abstraktem Denkvermögen und eine große Vielfalt mathematischer Methoden verfügt und wurde daher zur Auswahlrunde der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die internationale Mathematik-Olympiade (IMO) 2026 eingeladen, die Anfang Dezember mit zwei vierstündigen Auswahlklausuren begann. Wir gratulieren Ole herzlich und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg.

(Lp, 08.02.2026)