Schulkalender

August 2022
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Mathematik ohne Grenzen

Am 10. März 2022 fand der Internationale Mathematikwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ für die Klassenstufen zehn und elf statt. Auch der Mathematik-Orientierungskurs der E-Phase von Frau Wentzlaff hat an diesem Wettbewerb mit 26 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Im Nachhinein betrachtet mit Erfolg. In der fünften und sechsten Schulstunde dieses warmen Frühlingstages versammelte sich die Gruppe und teilte sich in vorher organisierte Arbeitsteams auf, sodass sie sofort mit dem Rätseln beginnen konnten. Gegenseitige Hilfe, gute Kooperation und Kommunikation waren der Schlüssel zu ihrem Erfolg. Eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre war die gesamten 90 Minuten gewährleistet.

An diesem heißen Nachmittag gelang es dem Kurs unter Aufsicht von Frau Lebkücher ein Ergebnis von 83 von 87 Punkten zu erreichen. Mit dieser Punktzahl belegt der Kurs hessenweit den vierten Platz und gewann daraus folgend einen Preis im Klassensatz.

Für die Schülerinnen und Schüler ist dies eine ungewohnte Art des Wettbewerbs gewesen, da sie, anders als bei den gewöhnlichen Prüfungssituationen, nicht allein arbeiten mussten, sondern in der Gruppe agieren konnten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Das korrekte Lösen aller 13 Aufgaben, welche die E-Phasenkurse zu absolvieren hatten. Wenn es Schwierigkeiten beim Lösen einer Aufgabe gab, wurde diese im Kurs weitergegeben und im Extremfall sogar im ganzen Kursverband bearbeitet.

Durch die gute, und wie man erkennen kann, erfolgreiche Zusammenarbeit des Kurses konnten die Schülerinnen und Schüler effizienter arbeiten und lernen. Des Weiteren wachsen sie zeitgleich an der Aufgabe gemeinsam Probleme zu lösen. Dieses Ereignis hat zudem das Vertrauen des Kurses in die eigenen Fähigkeiten bestärkt und für ein besseres Miteinander gesorgt.

Als Anerkennung für die gezeigte Leistung erhielt der Kurs eine Urkunde, die am Donnerstag, den 7.7.2022 durch Herrn Kräutle überreicht wurde. Weiterhin bekam jeder aus dem Kurs ein Knobelspiel. Pro Person einen Bleistift, der mit Matheformeln bedruckt ist, konnte die glückliche Klasse G10a ergattern. Leider hat es nicht ganz zu einer so guten Platzierung wie der Mathe-Ok gereicht, aber durch Losglück gab es immerhin eine Anerkennung für den gezeigten Einsatz.

 

Lina Brach und Fynn Jäger, 08.07.2022

„Auf Wiedersehen!“

In der letzten Woche wurden an unserer Schule insgesamt 183 Schüler*innen verabschiedet, 110 Abiturient*innen und 73 Absolvent*innen der Haupt- und Realschule. Nach zweijähriger „Corona-Zwangspause“ konnten am vergangenen Mittwoch bzw. Donnerstag die Abiturientia 2022 und die Abschlussklassen der Haupt- und Realschule wieder im Rahmen von gemeinsamen feierlichen Abschlussfeiern verabschiedet werden. Erstmalig in diesem Jahr fand die Zeugnisübergabe der Abiturient*innen im Rahmen einer festlichen akademischen Feier in der Schule statt. Diesem Wunsch der Schüler*innen kam die Schule gern nach, konnte der Abiturball am Donnerstagabend so noch stärker an den Bedürfnissen der Schüler*innen gestaltet werden. Auch die Haupt- und Realschüler*innen feierten am Abend nach ihrer akademischen Feier gemeinsam mit allen drei Abschlussklassen. Eine gemeinsame Aktion von Eltern, Klassenlehrer*innen und Schüler*innen hatte dies möglich gemacht. Form und Organisation aller Feiern wurden von allen Beteiligten sehr gelobt. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder in dieser Weise feiern.

Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Preise und Auszeichnungen an einzelne Schüler*innen überreicht. Den Kleist-Preis für die besten Leistungen überreichte Bürgermeister Shaikh an die Realschüler*innen Paula Koppenhagen  (Abschlussnote 1,0), Schadi Sahir (1,4) und die Hauptschüler*innen Eluana Genovese (1,6) und Arda Önal (1,9). Bei den Abiturient*innen erzielten fünf Schüler*innen die Traumnote 1,0. Dabei konnten Helena Bauer und Marc Melzer die meisten Punkte verbuchen und erhielten den Kleist-Preis. Die Durchschnittsnote bei allen Abiturient*innen lag bei 2,1 – ein außerordentlich gutes Ergebnis.

Martha Badenhop, Ibrahem Nassri, Vicky Polhan, Jennifer Reddmann, Paul Reimann, Jolina Sá Oliveira, Carolin Schöpp und Alexandra Witzsche-Grafe wurden für ihr außerordentliches schulisches Engagement mit einem Buchpreis ausgezeichnet. Den Preis der Vereinigung Deutscher Mathematiker erhielt Marc Melzer. Der Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde an Helena Bauer verliehen und die Physikalische Gesellschaft zeichnete Marc Melzer für seine besonderen Leistungen im Fach Physik aus.

MINT-EC-Zertifikate erhielten: Maryam Almardini, Helena Bauer, Sebastian Beckmann, Martin Glöckler Vera, Marc Melzer; Hoai Vy Nguyen, Eva Wagner, Mirja Wagner, Anna Winkler, Hamzah Nazarudin und Cheyenne Chenoa Thiele.

Wir gratulieren unseren Schulabsolvent*innen an dieser Stelle nochmals ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Wir hoffen, dass sie unsere und ihre HvK in guter Erinnerung behalten und bei zukünftigen Feiern und Veranstaltungen mal wieder vorbeischauen.

(kr, 12.07.2022)

Toleranzwettbewerb 2022

10 Beiträge und 21 Teilnehmer:innen. Der diesjährige Toleranzwettbewerb hat einen enormen Zustrom erfahren und eine vielfältige Auswahl an Beiträgen hervorgebracht, die alle von der Jury sehr gelobt worden sind. Am Ende mussten sich Frau Rochell (katholische Kirche), Frau Fritsch (evangelische Kirche), Frau Keval (jüdische Gemeinde Frankfurt), Frau Radenovic (Kollegium HvK) und Arina Theobald (Courage-AG) für drei Sieger:innen entscheiden, die jeweils eine Siegerurkunde und einen großzügigen Geldbetrag gewonnen haben. Besonderer Dank gebührt dem Stifter des Toleranzwettbewerbs, Herrn Helmut Gärtner (Stadtrat a.D.):

  1. Platz – Maryam Almardini (Q4) schilderte uns in ihrem erschütternden und bewegenden Beitrag rassistische Erlebnisse aus ihrem Alltag. Ihre Erfahrungen verknüpft sie mit einem eindrucksvollen Appell für mehr Toleranz in der Gesellschaft.
  2. Platz – Ricardo Toth (Q2) entführt in seiner Kurzgeschichte „Die Geschichte über Monster“ die Leser:innen in die rassistischen Abgründe einer fesselnden Egoperspektive, die sprachliche ihresgleichen sucht. Leben diese Monster in jeder/jedem von uns und können sie bezwungen werden?
  3. Platz – Sude Soy und Imane Tanouit überzeugten die Jury erneut mit einer Vielzahl von Beiträgen, die sich mit dem Thema Toleranz auseinandergesetzt haben. Im Zentrum steht ein Gemälde mit Interpretation, das demnächst noch einen Ehrenplatz im Verwaltungsstrakt der HvK finden wird.

Auch alle anderen Beiträge, die mit einer Teilnahmeurkunde und Geldbetrag gewürdigt wurden, sind ebenso erwähnenswert:

Nitharni Sundaresan - Wie wir eine Gesellschaft bilden, in der jeder toleriert wird?

Dieser Beitrag thematisiert die Problematik, dass unsere gesellschaftliche Wahrnehmung auf Stereotypen aufbaut, deren Ursprünge auch in Erziehung und Bildung zu finden sind. Nitharni bietet in ihrem Aufsatz auch Impulse, wie diese Probleme beseitigt werden könnten.

Constanze Groß – Du passt einfach nicht rein

Constanze bringt auf der Grundlage eines persönliches Erlebnisses klar und schonungslos die fehlende Toleranz in der Gesellschaft auf den Punkt.

Larissa Girgis – „My body my choice“

Ein deutlicher Appell, dass die körperliche Integrität jeder Person gewahrt bleiben soll. Mit einer starken Meinung und guter Argumentation vertritt Larissa in ihrem Aufsatz die Position, dass körperliche Selbstbestimmung Ziel und Zweck einer toleranten Gesellschaft sein muss.

Leon Gneist – Digitalisierung

Leon legt in einer aufwendigen Recherche auf humorvoller Art die Probleme um den stockenden Digitalisierungsprozess in Deutschland dar.

Lorena Drewing, Sophie Renger, Leon Gneist, Taicia Kandlen – Dein größter Feind

Auseinandersetzung mit dem Thema Obdachlosigkeit mit einer tollen und aufwendigen Videoergänzung, die die Problematik noch einmal gut schildert. Hier wird deutlich gemacht, dass alle gleich behandelt und respektiert werden sollten. Niemand hat das Recht, jemand anderen zu verurteilen.

Arno, Eric, Jona, Joshua, Juri und Helin – Respect the people

Toleranz für alle, auch für Täter. Diesem sehr reifen und ansprechenden Thema wird in einer aufwendigen Videoproduktion Raum zur Diskussion geboten: https://youtu.be/nkviLQmMNMY

Shina, Larissa, Ioanna und Constanze – No, I ain’t your doll

Mit einem weiteren Video-Beitrag wird die Problematik über körperliche Integrität in einen passenden Rahmen gesetzt: https://youtu.be/6-TbEV1yXn4

Wir gratulieren allen Preisträger:innen und danken allen, die mitgemacht und einen Beitrag eingereicht haben. Vielen Dank an Frau Reckling und Herr Mandler, die den 14. Toleranzwettbewerb an der HvK organisiert haben. 

 

(rg, 13.06.2022)